Heute möchte ich Euch mal die kleine Lotti vorstellen,

die wir ein Stück ihres Weges begleiten dürfen.

Lotti ist ein bildhübsches Mädchen von fast 3 Jahren,

bei der im Mai 2o12 ein Tumor festgestellt wurde der auf den Namen ...

 

Lotti hat noch eine Schwester, die jetzt im Sommer 2o12 eingeschult wurde und natürlich ist es auch für Sie im Moment durch die Krankheit Ihrer Schwester alles andere als einfach.

 

Lotti war gerade 2 1/4 Jahre alt, als ihre Eltern die Diagnose bekamen.

 

"Es ging ziemlich schnell. Innerhalb von 4 Tagen"

 

Donnerstag Abend wurde ein leichtes Schielen bemerkt.

Über das Wochenende hat Lotti dann extrem viel geschlaften ... bis 22 Stunden pro Tag ...

und ab und an erbrochen.

Montags war Lotti dann mehr wach, aber nicht ganz bei sich.

 

Als Lotti Abends wieder erbrach, fuhr die Familie mit Ihr ins Krankenhaus.

 

"Mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich sofort in die Kinik muss ... hätten wir gewartet ...

wäre Sie in der Nacht zum Dienstag gestorben ... "

(6,3cm x 5,1cm x 4,8 cm)

 

Katja hinter Farbtupfer "Colorful Moments" ... 

durfte Lotti mit Ihrer Mutter Kathrin nun schon 2mal auf Station treffen 

und es ist für Katja bewundernswert,

mit welcher Kraft und Stärke die Familie den Kampf aufgenommen hat.

 

Ein großer Dank geht nun an Lotti´s Mama Kathrin, die uns erlaubt hat, Lotti ein Stück auf Ihrem schweren Weg zu begleiten...

 

Lotti´s Mama schrieb ...

 

"Ich weiss gar nicht so recht, was ich eigentlich noch so erzählen könnte ... vielleicht von vorne *g*

Lotti war gerade 2 1/4, als wir die Diagnose bekamen.

Ich werde es nie vergessen ... es fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht und mein Herz zerbrach.

Ich dachte, dass ich sie in den nächsten Tagen verlieren werde ...

es folgten die ganzen OP´s und viel hoffen und bangen.

 

Jolina gab ich während dieser Zeit zu meiner Familie und (noch) Schwiegerfamilie.

Dort war sie 2 Monate ... das war auch nicht einfach.

Seit Juni sind wir mit Lotti nun in der Onkologie Gießen und Lotti schlägt sich tapfer durch die ganzen Chemo- Blöcke.

Man bekommt auf den Stationen viele, viele Schicksale mit und es ist ein wahrer Gefühlsmarathon.

 

Auf der einen Seite siehst du dein Kind, wie gut es ihr geht und wieviel Freude sie hat und dann hört man wieder, dass gerade ein Kind im sterben liegt ...

 

Mittlerweile ist die Klinik unser 2. zu Hause geworden und vorallem für mich ist es psychisch sehr anstrengend. Da Lotti so klein ist, ist es für sie eher ein riesen großes Abenteuer.

 

Deshalb ist es ganz wichtig, dass es so ein tolles Spielzimmer gibt und oft besondere Anlässe 

wie z.B. Nähen, Ballonkünstler, Clowns usw.

So kann man für kurze Momente die Krankheit vergessen und wenn man überlegt,

dass alles nur über Spenden organisiert wird, sind wir alle einfach nur unglaublich dankbar!

 

Es ist so toll  zu sehen, was Menschen bewirken können und wie gut es den Kindern tut.

 

Wir selbst sind noch bis zum Frühjahr zur Chemo und danach kommt die Bestrahlung.

 

Im Sommer 2o13 können wir dann hoffentlich die Therapie beenden."